Die Gründung des Niederbergischen Museums Wülfrath erfolgte als Heimatmuseum 1913 in den Räumen der Parkschule. Seit über 70 Jahren ist das Museum nun in den ehemaligen Werkräumen der Firma Tiefenthal an der Bergstraße zu Hause. Nach einjähriger Schließung konnte das Museum mit der Gründung des Trägervereins Niederbergisches Museum Wülfrath e.V. im November 2006 wieder geöffnet werden. Die Mitglieder des Trägervereins sehen sich in der Tradition des Gründers – Julius Imig – und des langjährigen Leiters – Willi Münch – die Lebens- und Arbeitswelten in der niederbergischen Region transparent darzustellen und nachvollziehbar zu machen. Dieser Ansatz wird den Besucher(innen)n bereits im Empfangsbereich des Museums vermittelt. Ein Film über einen großen Monitor gibt Auskunft über die verschiedenen Ausstellungsräume. Vertieft werden können diese ersten Informationen über das Aufrufen zahlreicher QR-Codes an ausgewählten Standorten, die den Besucher(innen)n detailliertere Auskünfte zu den vielfältigen Exponaten geben.

Leben und Arbeiten in der niederbergischen Region des 19. Jahrhunderts und die industriellen Abbaumethoden der Wülfrather Kalkindustrie sind die Themenschwerpunkte der Dauerausstellung. Das Niederbergische Museum präsentiert seine große Sammlung – zu der liebevoll gestaltete Möbel, Werkzeuge und Dinge des täglichen Lebens gehören – charmant und ohne Distanz zum Besucher.

Das Museum ist im Erdgeschoss barrierefrei. Ein rollstuhlgerechter Eingang ist über den Hof erreichbar. Eine behindertengerechte Toilette ist im Nebengebäude vorhanden. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet.

Da der Trägerverein sich ausschließlich selbst finanziert, ist er auf Spenden angewiesen. Auch über eine Mitgliedschaft kann die Arbeit des Trägervereins unterstützt werden.

Das Niederbergische Museum Wülfrath ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 14:30 – 17:00 Uhr kostenfrei für Besucher geöffnet.

Der Trägerverein Niederbergisches Museum lädt zu einer Radtour am 01.06.2022 entlang der Düssel und dem Mettmanner Bach ein

Im Rahmen des letztjährigen Themenjahres „Alles in Bewegung“ der ‚Bergischen Museen‘ veranstaltete der Trägerverein Niederbergisches Museum Wülfrath e.V. mehrere Radtouren rund um Wülfrath.
Hieran soll in diesem Jahr mit zwei Touren entlang an Wülfraths Bächen angeknüpft werden. Am 01.06.22 geht es vom Niederbergischen Museum an der Bergstraße 22 über die Niederbergtrasse nach Schlupkothen an den Hang unterhalb des Gutes Blumtrath, wo die Düssel entspringt. Über Düssel, Hahnenfurth, Schöller führt die Tour nach Gruiten und von dort ins Neandertal vorbei an der Winkelsmühle. Von hier geht es über Mettmann, immer an dem Mettmanner Bach entlang über den Hugenhauser Weg bis zu dessen Quelle unterhalb des Gymnasiums. Zum Abschluss der Radtour wird hier ein kleiner Imbiss gereicht. Diese wunderschöne, sehr abwechslungsreiche Strecke durch das Tal der Düssel und des Mettmanner Baches hat eine Länge von ca. 36 km.
Da die Tour immer möglichst nahe an den beiden Bächen entlanggeführt wird, geht es teilweise über Stock und Stein, Feld- und Wanderwegen, so dass eine gewisse Radfahrfertigkeit von Vorteil ist. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Die Radtour steht unter dem Motto ‚Wülfraths Bäche‘ und wird im Juli fortgesetzt mit einer Tour am Schwarzbach und der Anger entlang.

Für diese Radtour wird eine Teilnahmegebühr von EUR 10,- erhoben. Gestartet wird um 13:00 Uhr. Ende wird gegen 17:00 Uhr sein.
Der Vorstand des Trägerverein freut sich über eine große Teilnehmerschar. Unter Tel.: 02058/7826690 oder der Email-Adresse: niederbergischesmuseum@gmx.de. ist eine Anmeldung erwünscht aber nicht zwingend erforderlich.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung statt.

Wandel der Arbeitswelt

Schülerinnen und Schüler
der Schule am Berg stellen aus

Ausstellungseröffnung am 31.05.2022 um 17:00 Uhr

Im Rahmen des Kooperationsvertrages zwischen der Sekundarschule
‚Schule Am Berg‘
und dem Trägerverein Niederbergisches Museum Wülfrath e.V. wird es am 31.05.2022 eine Ausstellung zu den Ergebnissen eines drei-wöchigen Praktikums der SchülerInnen in den örtlichen Betrieben geben. Im Wahlpflichtfach Sozialwissenschaften der Sekundarschule Wülfrath haben sich die SchülerInnen im Zusammenhang mit ihrem dreiwöchigen Betriebspraktikum mit Veränderungen in der Arbeitswelt auseinandergesetzt.

Die 18 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe bekamen die Aufgabe, während ihres Praktikums ein Interview mit dem Schwerpunktthema „Wandel der Arbeitswelt“ zu führen. Nach dem Praktikum wurde es ausgewertet und nach weiteren Aspekten recherchiert. Dabei wurden sehr unterschiedliche Themen bearbeitet, z.B. die Entstehung der Pause und eine Fotoserie über Pausenräume, die Veränderungen der Arbeit im Kindergarten und an der Grundschule, der Wandel der Arbeit im Bereich Auto und Autoverkauf usw.

Die Ausstellung wird am 31.05.2022 um 17:00 Uhr eröffnet und ist bis zum 14.08.2022 im Niederbergischen Museum an der Bergstraße zu besichtigen.

Zu erreichen ist das Niederbergische Museum unter:
Tel.-Nr.: 02058 / 782 66 90 oder der Email: niederbergischesmuseum@gmx.de

Foto: Bettina Hogendorf - Am Arbeitsplatz Kindergarten hat sich nicht nur das Material weiterentwickelt, mit dem Kinder auf die Schule vorbereitet werden. Ausgestellt wird unter anderem ein Erinnerungsstück aus den 1940er Jahren.

Jan Göller

Preisträger Staatspreis NRW für das Kunsthandwerk 2021

Ausstellungseröffnung 01. Mai 2022, 11:00 Uhr

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Verleihung des ‚Staatspreises NRW für das Kunsthandwerk‘ in der Kategorie ‚Bild und Druckmedien‘ an Jan Göller, die im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund stattfand, wird nun auch vor Ort in einer kleinen Feierstunde der Preisträger gewürdigt. Dem Vorstand Trägerverein Niederbergisches Museum Wülfrath e.V. gelang es, den ‚Wülfrather Jungen‘ zu einer Ausstellung seiner Exponate ‚Verve‘ zu gewinnen. Am 1.Mai, ab 11:00 Uhr, wird der Künstler in einer Vernissage seine Fotografien von der atemberaubenden Welt der Algen vorstellen.

Jan Göller schreibt dazu, dass durch den „ästhetischen Anblick dieser Pflanzen in den Aufnahmen Algen die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen als Botschafter unserer Meere gebührt. Die Bedeutung der Algen als reinigende Kraft der Meere ist immens. Durch Kontamination der Meere wird das bestehende System durch übermäßiges Wachstum von Algen aus dem Gleichgewicht gebracht, was eine Gefahr für das Ökosystem Meer darstellt. Mit dieser Arbeit will ich diesem Ökosystem eine Stimme geben, denn unsere Meere und wir selbst als Menschen, sind mehr denn je auf einen achtsamen Umgang mit ihm angewiesen“.

In der Begründung der Jury zur Preisverleihung heißt es u.a.: „Fotografie hat die Aufgabe, uns Dinge, Geschehnisse, Emotionen und weniger Sichtbares vor Augen zu führen. In diesem speziellen Fall an die Oberfläche zu holen: Algen sehen zwar wie Pflanzen aus, sind aber Photosynthese betreibende Organismen, ein Indikator für den Zustand unserer Gewässer. Die vorliegende fünfteilige Arbeit mit Farbfotografien zeigt uns auf beeindruckend betörende Weise die Fragilität dieser pflanzen gleichen Organismen. Die fotografische Methode und die formale Präsentation bestechen durch ihre in sich schlüssige Konsistenz mit gleichzeitigem kunsthistorischem Bezug zu den botanischen Zeichnungen und Drucken des 18. Jahrhunderts. Dieser Bezug wird durch die Präsentation in einem schaukastenartigen Rahmen nochmals verstärkt und verführt den/die Betrachter*in zum genauen Studieren dieser Organismen mit ihren filigranen Strukturen. Dies und die Tatsache, dass die Fotodrucke auf einem speziellen Algenpapier gefertigt wurden, überzeugte die Jury.“

Der Vorstand des Trägervereins freut sich über eine große Interessenschar. Die Teilnahme an der Vernissage ist kostenfrei. Ein Beitrag in der Spendentruhe ist immer herzlich willkommen.

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung statt.

Alte Wülfrather Industriestandorte

Besichtigung der ehemaligen Eisengießerei Friedrich Feldhoff (heute Werner Lindner GmbH)

26.04. und 27.04.2022, 12:00 Uhr

Anknüpfend an die Erstellung einer umfangreichen Dokumentation zur Entstehung industrieller Fertigungsstätten Ende des 19. Jahrhunderts in Wülfrath hat der Vorstand des Trägervereins Niederbergisches Museum Wülfrath ein neues Projekt initiiert.

In lockeren, zeitlichen Intervallen werden Besichtigungen in den aus dieser Zeit sich noch in Betrieb befindlichen Produktionsstätten durchgeführt werden.

Den Anfang wird ein Rundgang in der ehemaligen Eisengießerei Friedrich Feldhoff machen, die – an der Tönisheider Straße gelegen – seit den 1960er Jahren unter dem Namen Werner Lindner GmbH firmiert.  Bei der Erkundung nach alten Dokumenten und Bildern aus der Entstehungsphase der Eisengießerei wurde bei einem Zusammentreffen vom Vorsitzenden Eberhard Tiso mit der langjährigen Geschäftsführerin Petra Oberbanscheidt spontan vereinbart, in das Jahresprogramm des Niederbergischen Museums Betriebsbesichtigungen aufzunehmen.
Die ersten beiden Termine sind an den Tagen 26.04. und 27.04.2022 jeweils ab 12:00 Uhr geplant.

Wie es im Firmenkatalog heißt, werden heute Gussteile in kleinen Mengen gefertigt, die besonders geeignet für konturenreiche, komplizierte und dünnwandige Werkstücke sind. Und es wird auf Grund einer über 100jährigen Erfahrung im Bereich der Gusstechnik auf eine hohe Qualität der Produktion verwiesen. Anwendung finden die bei der Firma Lindner gefertigten Teile im Maschinenbau, dem Schiffbau und bei Motoren und Kompressoren. Der Besuch verspricht einen spannenden Einblick in die teilweise auch heute noch traditionelle Vorgehensweise des Eisengießens von Werkstücken.

Maximal acht Personen können jeweils an den Führungen teilnehmen.
Vorherige Anmeldung ist im Niederbergischen Museum an der Bergstraße unter Telefon 02058/78 26 690 oder der Email-Adresse: niederbergischesmuseum@gmx.de. erforderlich.
Treffpunkt ist jeweils um 12:00 Uhr vor dem Werkstor der Firma Lindner GmbH, Tönisheider Str. 9. Es gelten die dann aktuellen Corona Vorschriften.
Mitzubringen ist wegen Staubschutz eine Mund-Nasen-Maske.
Anschließend wird zu einem traditionellen Kaffeetrinken im Niederbergischen Museum geladen, bei der ein kurzer Überblick zur Gründungsphase der industriellen Produktion in Wülfrath gegeben wird.
Die Teilnahmekosten betragen EUR 12,00.

Der neue Flyer – Frühjahr/Sommer 2022 – ist da!
Willkommen in den Museen im Bergischen Land!

21 Museen zwischen Velbert im Norden und Nümbrecht im Süden laden Sie ein, unsere vielfältige Museumslandschaft im Bergischen Land zu erkunden! Das Niederbergische Museum ist auch dabei.

Mit diesem Flyer geben wir Ihnen einen Überblick, was Sie in den nächsten Monaten in unserer Region erleben und entdecken können und hoffen, dass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden können. Bitte informieren Sie sich bei den Museen oder auf www.bergischemuseen.de, über eventuelle Änderungen und weitere Veranstaltungen.

Die umfangreiche Broschüre mit Beschreibungen der Museen erhalten Sie bei allen Netzwerkpartnern und zum Download auf unserer Webseite.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen in den Museen im Bergischen Land!

(4 MB .pdf Download)

Regina Weidenbruch

Von Wülfrath nach Bangladesch

Meine Reise mit Jahir zurück in seine Heimat

Erlebnisbericht 30. März 2022, 18:00 Uhr
Der Vorstand des Trägervereins des Niederbergischen Museums Wülfrath lädt zum 30.03.2022 in die Räume des Museums, Bergstraße 22, zu einem Erlebnisbericht mit beeindruckenden Bildern über die Teilnahme an einer Hochzeit in Bangladesch ein.

Die Wülfratherin Regina Weidenbruch hat uns folgendes über dieses einmalige Erlebnis geschrieben:
Bangladesch, ein Land in Südasien, wird von den meisten Menschen nur mit der Textilindustrie in Verbindung gebracht. Ich hatte das Glück und konnte in diesem Jahr tiefer in das Land eintauchen: schöne Landschaften sehen, den Alltag der Menschen und ihre Gastfreundschaft kennenlernen, Jahirs Heimkehr nach 16 Jahren miterleben und an den Feierlichkeiten seiner Hochzeit mit Tamanna teilnehmen.
Im Jahr 2015 kamen viele Flüchtlingen nach Deutschland und ich habe mich in Wülfrath bei der Hilfsorganisation INGA gemeldet. Sehr schnell hat man mir Jahir, einen jungen Mann aus Bangladesch, ans Herz gelegt. Er brauchte Unterstützung beim Lernen der deutschen Sprache und Hilfe beim Zurechtfinden in diesem neuen Land. Obwohl er 2017 Deutschland wieder verlassen musste, blieben wir immer in Kontakt.

Schon damals sprachen wir darüber, dass ich ihn begleiten würde, wenn er nach vielen Jahren wieder zurück in seine Heimat reisen und seine Familie wiedersehen könnte. In der Zwischenzeit hatte er in Bangladesch eine Verlobte und es war klar, dass sofort geheiratet werden sollte, wenn er nach Hause kommt.
Auf der Reise konnte ich so viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen und ich hoffe, mit meinen Fotos und den dazugehörigen Erzählungen, auch andere Menschen zu erreichen. Die Welt ist bunt!

Der Vorstand des Trägervereins freut sich über eine große Teilnehmerschar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Beitrag in der Spendentruhe ist immer herzlich willkommen.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung statt.

Beate Knappe Zwischendurch

Gesprächsrunde 12. März 2022, 15:30 Uhr

Gut besucht war die Gesprächsrunde mit Beate Knappe, zu der sich am 12.03.2022 ca. 30 Besucher(innen) im Ausstellungsraum des Niederbergischen Museums einfanden.
Umgeben von den ausgestellten Fotografien der Künstlerin fand ein lebhafter Austausch über technische Details des Fotografierens, der Motivsuche und der speziellen Wirkung von schwarz-weiß Fotografien statt. Ein eindringlicher Appell von B. Knappe galt der Art und Weise wie die Aufbewahrung von Fotos sinnvoller Weise erfolgen sollte. Erinnerungswert erlangen Fotografien nur dann, wenn diese in Fotoalben gesammelt werden.

Beate Knappe - Zwischendurch

Vortrag und Gesprächsrunde am 12. März 2022, 15:30 Uhr

Nach der sehr gut besuchten Vernissage der gebürtigen Wülfrather Fotografin Beate Knappe im Januar lädt der Trägerverein des Niederbergischen Museums Wülfrath zum 12.03.2022, 15:30 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung mit der Künstlerin ein.

Zur Mitte der Ausstellung wird es so noch einmal die Möglichkeit geben, etwas ausführlicher über den künstlerischen Werdegang und das Leben von Beate Knappe zu erfahren. Anfang der 1950er Jahre in Wülfrath geboren, gilt B. Knappe als eine der wenigen Frauen, die die Bonner Republik mit dem Auge der Fotojournalistin beobachtet und mit ihren Bildern dokumentiert hat.
Ihr mit vielen Hürden gesäumter Werdegang steht exemplarisch für das Schicksal vieler Frauen ihrer Generation. In ihrer professionellen Arbeit nicht wahrgenommen, nicht ernst genommen und so abgestempelt zu werden. Allen Widerständen zum Trotz dokumentiert sie Positionen zu den Themen Gleichstellung, Umweltschutz und Bürgerrechte und will so zugleich andere Frauen motivieren, den Glauben an sich nicht zu verlieren und mutig den Weg in ein selbstbestimmtes berufliches Leben zu gehen.

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Fotografin in der Staatskanzlei des Ministerpräsidentin NRW – in der Fotoausstellung werden viele Begegnungen mit bekannten Personen aus Politik und Gesellschaft der 80er Jahren dokumentiert – widmete sie sich mit der Eröffnung ihres Fotostudios in Düsseldorf-Flingern der Portraitfotografie. Heute arbeitet sie digital, nur in Schwarz-Weiß und sehr puristisch.
Die Fotoausstellung ist noch bis zum 10.04.22 im Niederbergischen Museum zu sehen.

Beate Knappe Fotografie Ausstellung

In unserem Museums-Shop finden Sie die Präsenzbibliothek. 

Die Sammlung von Zeitzeugnissen zum Wirtschafts- und Kulturleben Wülfraths liegen in Form von Broschüren oder auch als Buch vor und werden stetig erweitert.

Auch dieses mal haben wir den Bestand aktualisiert und erweitert.  Ein Blick in die Bücherliste lohnt sich – kommen Sie einfach mal bei uns vorbei.

Beate Knappe Fotografie Ausstellung

Beate Knappe Fotoausstellung

Ausstellungseröffnung 16. Januar 2022 , 11:00 Uhr

Die Fotografin Beate Knappe, Anfang der 1950er Jahre in Wülfrath geboren, gilt als eine der wenigen Frauen, die die Bonner Republik mit dem Auge der Fotojournalistin beobachtet und mit ihren Bildern dokumentiert hat. Anlässlich ihres 70. Geburtstages kam es zu einem Kontakt zwischen dem Vorstand des Trägervereins des Niederbergischen Museums e.V. und Beate Knappe. Wegen der Corona Problematik soll nun eigentlich eine bereits für das vergangene Jahr geplante Ausstellung – auch heute noch mit einem Vorbehalt zur aktuellen pandemischen Entwicklung – am kommenden Sonntag, den 16.01.2022, ab 11:00 Uhr im Niederbergischen Museum eröffnet werden.

In einer Retrospektive soll das Wirken des beruflichen und künstlerisches Werdegangs Beate Knappes dargestellt und gewürdigt werden.  Nach dem Studium an der Universität in Essen, das sie mit einer Diplomarbeit über die erste Portraitfotografin in Düsseldorf – Laura Lasinsky – abschloss, trat sie eine Stellung beim Ministerpräsidenten des Landes NRW an. Die 2000er Jahre wurden geprägt durch eine alles verändernde Lebenskrise, die aber für ihre persönliche Entwicklung sehr fruchtbar war. In diese Zeit fiel dann auch die Eröffnung ihres Fotostudios für Portraitfotografie in Düsseldorf-Flingern.

Heute arbeitet sie digital, nur in SchwarzWeiß und sehr puristisch. Zu ihrem Stil sagt sie selber, dass er wesentlich geprägt sei durch die Determinierung der analogen Fotografie.

Alle Interessierten sind herzlich zur Vernissage am 16.11., 11:00 Uhr im Niederbergischen Museum, Bergstraße 22 eingeladen. Diese Veranstaltung findet unter Einhaltung der 2G Regeln statt. Der Eintritt ist frei.

Auf 62 Seiten und im handlichen Format A5 werden Ihnen hier erstmals 21 Museen aus dem Bergischen Land vorgestellt. Bestimmt sind interessante Ausflugsideen und Veranstaltungen für Sie dabei.

Neben einer Übersichtskarte finden Sie außerdem Informationen zum Themenjahr und zu den drei Tourismusregionen.

Die Broschüre ist in unserem Museum kostenfrei erhältlich.

Haben Sie Interesse daran?
Melden Sie sich bitte unter 02058/7826690 oder niederbergischesmuseum@gmx.de.

Oder Sie werfen gleich einen Blick hinein: (Download .pdf Dokument).

(Weiterleitung zu Medien- und Presse der Webseite Bergischemuseen.de)